PHYSIK IM THEATER: Das frühe Universum hören (13.09.2020)

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Uni Mainz

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Shared September 24, 2020

Mit dem ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen im September 2015 begann das Zeitalter der Gravitationswellen-Astronomie. Diese eröffnet völlig neue Einblicke in die Geschehnisse im frühen Universum. In seinem Vortrag "Das frühe Universum hören – Suche nach neuer Physik mit Gravitationswellen" spürt Prof. Dr. Pedro Schwaller vom Institut für Physik und Exzellenzcluster PRISMA+ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) der Frage nach, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mithilfe von Gravitationswellen auch nach neuen physikalischen Phänomenen suchen, die Hinweise zur Aufklärung der großen offenen Rätsel der Elementarteilchenphysik liefern können: Was ist die dunkle Materie? Wie entstand die sichtbare Materie im Universum? Und gibt es weitere Symmetrien zwischen den Elementarteilchen? Neue Gravitationswellenexperimente auf der Erde, unter der Erde und im Weltraum werden in den nächsten Jahren helfen, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Pedro Schwaller studierte Physik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule und der Universität Zürich, wo er im Jahr 2010 auch promovierte. Es folgten längere Forschungsaufenthalte an der University of Illinois in Chicago und am Argonne National Laboratory in den USA, am Europäischen Zentrum für Teilchenphysik CERN in Genf sowie am Deutschen Elektronensynchrotron DESY in Hamburg. Im Jahr 2016 wurde Pedro Schwaller auf eine Professur für Theoretische Elementarteilchenphysik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Hier ist er einer der führenden Wissenschaftler im Exzellenzcluster PRISMA+. In seinen Forschungen befasst er sich mit Erweiterungen des Standardmodells der Teilchenphysik und deren Implikationen für die Astrophysik und Kosmologie.

Der Vortrag von Prof. Dr. Pedro Schwaller beginnt bei Minute 5:35​.

Das MITP wurde im November 2012 im Rahmen des Exzellenzclusters PRISMA gegründet und bietet Physikerinnen und Physikern aus aller Welt die Möglichkeit, in Mainz auf Zeit zusammenzuarbeiten und interdisziplinär zu forschen.

Weitere Informationen zum MITP unter http://www.mitp.uni-mainz.de/